Tag-Archiv für 'antisemitismus'

Irre in Ämtern

Würde ich folgendes von jemand x-beliebigen zu hören bekommen, würde ich es einfach als Schwachsinn abtun, zu verbuchen auf das Konto des stinknormalen Antisemitismus, der mal widerwärtig, mal widerwärtiger nur zu häufig anzutreffen ist:

Is it an irresponsible overstatement to associate the treatment of Palestinians with [the] criminalized Nazi record of collective atrocity? I think not. The recent developments in Gaza are especially disturbing because they express so vividly a deliberate intention on the part of Israel and its allies to subject an entire human community to life-endangering conditions of utmost cruelty. The suggestion that this pattern of conduct is a holocaust-in-the-making represents a rather desperate appeal to the governments of the world and to international public opinion to act urgently to prevent these current genocidal tendencies from culminating in a collective tragedy.

Richard Falk, scharf analysierend.Es kommt aber von dem designierten Sonderbeauftragten des UN-Menschenrechtsrats (UNHCR) Richard Falk, also der Person, der der UNO verbindlich und glaubhaft israelische Vergehen gegen das Menschenrecht der Palästinenser_innen berichten soll. Obwohl er sein Amt erst im Mai antreten soll, wusste er schon letzten Sommer, dass die Israelis die neuen Nazis sind. Als ob die Tatsache, dass im gegenwärtigen israelisch-palästinensischen Konflikt täglich Menschenrechte übergangen und gebrochen werden, nicht schon verwerflich genug ist, muss für die UNHCR ein zünftiger Nazi-Vergleicher her, um die Situation möglichst adäquat einzuschätzen. Am besten, wie nun geschehen, schon bevor er sich dort das erste Mal umgeschaut hat.

Was das UN-Gremium dazu gebracht hat, einen solchen Irren für den Posten zu nominieren? Vielleicht wurden die Apartheid-Vorwürfe seines Amtsvorgängers John Dugard dem Organ langsam zu dröge? Mit seiner Wahl dürfte der Menschenrechtsrat dennoch schon jetzt hoch zufrieden sein: Dem gewissenhaften Berichterstatter wurde für seine erste Erkundungsreise kein Visum gewährt. Quod erat demonstrandum!

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Bestürzung über den Umgang untereinander in Klein Linden

In Klein Linden bei Gießen werden seit neuestem auch wieder Juden angegriffen:

Am vergangenen Wochenende lauerte […] ein Bürger des Stadtteils dem Küster der evangelischen Kirchengemeinde auf und beschimpfte ihn mit „Judenschwein, raus aus Deutschland“. Anschließend habe er so auf ihn eingeschlagen, dass eine Behandlung im Uniklinikum erforderlich wurde. Der jüdische Mitbürger erstattete Anzeige.
Beschimpfungen und Bedrohungen hätten vorher schon stattgefunden und setzten sich fort, berichtete der stellvertretende Ortsvorsteher.
Gießener Anzeiger vom 02.11.2007

So ganz scheinen die Dorf-Vorsteher nicht kapiert zu haben, was am Wochenende genau vorging. Im Ortsbeirat wurde als Reaktion auf den antisemitischen Angriff eine Erklärung verabschiedet mit dem Titel: „Umgang von Mitbürgern untereinander und deren Grenzen – unsere Verantwortung als Kleinlindener“. Als ob ausgerechnet dieser Vorfall nun taugen müsste für eine Auslotung der „Grenzen“ im „Umgang untereinander“. Der Verzicht auf Gewalt gegen Juden scheint so nichts weiter als eine Sache der Manieren zu sein.

Man darf gespannnt sein, ob nach den sinnlosen Anträgen in unbedeutenden Dorfgremien noch etwas weiteres passiert. Dem „rechten Gesindel“, das man zumindest in Klein Linden nicht (mehr) haben möchte, ließe sich ja recht einfach mit einem Gerichtsverfahren Herr werden. Aber was tun gegen die Tatsache eines antisemitischen Angriffs mitten im Dorf? Bisher deutet vieles darauf hin, dass es den Herren vom Ortsbeirat eher um die Ruhe und Ordnung geht sowie Schäden am Image der Gemeinde der zu vermeiden.

Auch die auffällige Vermeidung des Wortes „Juden“ ist etwas auffällig und die schon fast durchdringende Verwendung des in der Praxis kritisierbar eingesetzten Begriffs „Mitbürger“. Was soll dieses Gestelze? So weit ich weiß, sollte es in Deutschland keine Beleidigung mehr sein, „Jude“ genannt zu werden. Auch diese Praxis lässt einiges an Aufarbeitungsbedarf in der gemütlichen Gemeinde Klein Linden vermuten.

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Batzohoraim hayom: Der Kontakt zur Realität

Hin und wieder, ich gebe es zu, falle ich darauf rein. Zwar nie besonders lange, aber ich zweifle: Naja, vielleicht ist Deutschland ja gar nicht so scheiße wie ich dachte, tut sich ja auch viel dort. Zum Glück verliere ich nur äußerst selten derartig den Kontakt mit der Realität. Es passiert meistens, wenn ich mal länger nicht in die Zeitung gucke oder mehr mit Freunden als mit Überzeugungsdeutschen zu tun habe, aber zum Glück besitzt die Realität eine ungeheure Gabe zur Einholung. Als kleinen Auffrischer gibt es heute Mittag darum zwei Meldungen, einmal was zu Nazis damals, einmal was zu Nazis heute. Beide Male haben sie absolut nichts mit den „Rändern der Gesellschaft“ zu tun, an denen sie vorzugsweise von zivilgesellschaftlichen Gutmenschen gesucht werden, sondern sind mitten unter uns: CDU- und SPD-Wähler, Gewerkschaftsmitglieder und Vereinsvorsitzende.

Schon von letztem Jahr, dank Volker Radke wiederentdeckt: Warum es in Deutschland keine Todesstrafe mehr gibt. Ein Artikel im Tagesspiegel vom 18. Okt 2005 von Charles Lane erinnert:

Artikel 102 [“Die Todesstrafe ist abgeschafft.“] war das Geistesprodukt eines rechtsextremen Politikers [Hans-Christoph Seebohm Vorsitzender der „Deutschland-Partei“], der mit verurteilten Nazi-Kriegsverbrechern sympathisierte – und verhindern wollte, dass sie von den britischen und amerikanischen Besatzungskräften getötet würden. Artikel 102 war also keineswegs ein Signal gegen das barbarische System Hitlers, sondern eine Stellungnahme gegen die angeblichen Exzesse alliierter Siegerjustiz. […]

Gleichzeitig gab es wenig Widerstand gegen die Todesstrafe für gewöhnliche Kriminelle. In einer Allensbach-Umfrage vom Februar 1949 sprachen sich 77 Prozent der Westdeutschen für sie aus.

Weiterlesen empfohlen, allerdings wird es nicht mehr rosiger für den Artikel 102. So begrüßenswert das Verbot der Todesstrafe auch sein mag, Deutschland hat es, wie zu vermuten war, aus all den falschen Gründen.

Zur Gemütslage der Nation berichtete auch letzte Woche die Friedrich-Ebert-Stiftung mit ihrer Studie „Vom Rand zur Mitte“ (PDF, 688 kB). Jules fasst es für alle noch mal zusammen:

Pünktlich am 9. November kommt man in Deutschland zu der Erkenntnis, dass

  • 43,8% der Ostdeutschen und 35,2% der Westdeutschen glauben, dass Ausländer nur nach Deutschland kommen, „um unseren Sozialstaat auszunutzen“.
  • 39,1% finden, dass die Bundesrepublik „durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet“ sei.
  • 26,7% der Deutschen ausländerfeindlichen Aussagen zustimmen.
  • 26% sich nach einer einzigen Partei sehnen, von der die „Volksgemeinschaft“ verkörpert werde.
  • 15,2% meinen, es sollte einen Führer geben, „der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert“.
  • Fast 15% sich überzeugt zeigen, dass die Deutschen anderen Völkern „von Natur aus überlegen“ seien.
  • Mehr als 10% der These zustimmen, es gebe „wertvolles und unwertes Leben“.
  • 8,6% der Befragten ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild haben.

Auch Antisemitismus ist der Studie zufolge weit verbreitet:

  • 17,8% der Befragten geben an, dass „der Einfluss der Juden zu groß“ sei.
  • 13,8% meinen, die Juden arbeiteten mit üblen Tricks, um das zu erreichen, was sie wollen.

Willkommen zurück.

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Antisemitismus in der Provinz: Dieburg am 10. November 1938 und danach.

dieburg_neue_synagogeDie jüdische Gemeinde in Dieburg war bis 1933 eine der aktivsten Gemeinden in der Region, mit 271 Mitgliedern wohnten in Dieburg mehr Juden und Jüdinnen als ProtestantInnen. Die Geschichte der Juden in Dieburg reicht allerdings bis ins Mittelalter zurück. Im Jahr 1928 wurde auf dem Gartengelände der alten Synagoge nach den Plänen des Architekten Rudolf Joseph aus Wiesbaden mit dem Bau einer neuen begonnen. Sie wurde im Juni 1929 feierlich eingeweiht und stand an der Adresse Marktplatz 20 an der sich heute die Dieburger Sparkasse befindet.

dieburg_synagoge_zerstAm 9. und 10. November 1938 organisiert die SA auf Weisung der nationalsozialistischen Führung in ganz Deutschland die Pogrome, die im Nazi-Jargon fortan „Reichskristallnacht“ genannt und als spontaner „Volksaufstand gegen die Juden“ inszeniert werden. Synagogen und jüdische Geschäfte werden geplündert und niedergerbannt, jüdische Menschen auf offener Straße misshandelt und ermordet. Die Reaktion der Bevölkerung reicht von tatenlosem Zusehen bis hin zur aktiven Mithilfe an den Verbrechen.

In Dieburg wird am Abend des 10. Novembers 1938 der Innenraum der Synagoge von der Standarte 186 der SA-Brigade 50 (Starkenburg) komplett zerstört. Zu den Gründen, warum die Synagoge nicht gebrandschatzt wird gibt es unterschiedliche Darstellungen:

  1. Es wird befürchtet, dass ein Feuer auf die Nachbarhäuser übergreifen würde. In anderen Städten beugen die Feuerwehren dementsprechend vor und sehen zu, wie Synagogen niederbrennen während sie die Brände so weit eindämmen, so dass Nachbargebäude nicht zu Schaden kommen. In Dieburg hingegen soll die Integrität des Gebäudes erhalten bleiben.
  2. Deshalb erscheint eine weitere Tatsache erwähnenswert: Durch den konstanten Wegzug von Gemeindemitgliedern aus der Stadt wegen unerträglich gewordenen antisemitischen Repressionen geriet die jüdische Gemeinde in finanzielle Not. Sie nahm Hypotheken auf die Synagoge und ein Darlehen bei der hessischen Landesbank auf, die sie nicht zurückzahlen konnte. Darauf beantragte die Bezirkssparkasse Groß-Umstadt die Zwangsversteigerung der Synagoge. Die Bürgerliche Gemeinde Dieburg erwirbt das intakte Gebäude am 12. November 1938 für 2000 Reichsmark und führt so die erfolgreiche „Arisierung“ des ehemaligen jüdischen Besitzes durch.

Im Zuge der Pogrome kommt es auch in Dieburg zu Massenverhaftungen durch die Polizei und die Verschleppung in das Konzentrationslager Buchenwald. Der Nazi-Terror bleibt nicht wirkungslos, 1939 wohnen nur noch 29 jüdische BürgerInnen in Dieburg, viele fliehen aus Europa in die USA oder nach Palästina. Im Jahr 1942 werden die verbliebenen 14 Juden und Jüdinnen Dieburgs in Konzentrationslager verschleppt, Dieburg ist nun offiziell „judenfrei“.

Wie in ganz Deutschland bringt der Sieg der Allierten nicht das Ende des Antisemitismus in Dieburg. Die zwischenzeitlich als städtisches Magazin und Werkstatt benutzte Synagoge wird ab 1946 als Displaced Persons (DP) Camp genutzt, in denen jüdische Flüchtlinge aus den ehemaligen Konzentrationslagern untergebracht werden. 1947 kommt es jedoch zu wiederholten Übergriffen auf die jüdischen Flüchtlinge, angeheitzt z.B. durch antisemitische Witze in Fastnachts-Büttenreden. Scheiben von jüdischen Wohnhäusern werden eingeworfen, Juden und Jüdinnen in Restaurants und in der Öffentlichkeit beleidigt und angegriffen. Die erneute Pogromstimmung wird auch durch die lokalen katholischen Kirchenoberen geschürt. In einem Brief an Bischof Aloisius Muench am 6. August 1947 bedankt sich Bischof Albert von Mainz für die Rückgabe des als DP-Camp genutzten Konvikts in Dieburg, um im Anschluss die Übergriffe zu rechtfertigen und die Juden in bester antisemitischer Manier für ihre eigene Verfolgung verantwortlich zu machen:

Die Juden sitzen in schönen und geräumigen Wohnungen […] während die ausgewiesenen Deutschen zu 7 – 8 in einem Zimmer wohnen müssen, und zwar verheiratete und Kinder zusammen. Was das für sittliche Notstände herbeiführt, kann man sich denken. Das auf diese Weise ein neuer Antisemitismus groß wird, der vielleicht den nationalsozialistischen übersteigt, kann man auch leicht ermessen.

Bürgermeister Steinmetz sieht sich am 16. Januar 1947 durch die Beschwerde des UNRRA-Direktors Trouchaud über die antisemitischen Vorfälle genötigt, die Jugendlichen zu ermahmen. Die Übergriffe ordnet er nicht etwas in eine antisemitische Kontinuität in Deutschland ein, sondern verharmlost sie als „Bubenstreiche“. Die Aufforderung, sich gegenüber jüdischen Menschen „korrekt und human zu benehmen“, rechtfertigt er aber nicht durch die Selbstverständlichkeit, mit der dies eigentlich geschehen sollte, sondern mit den Sanktionen, die andernfalls von Seiten der Besatzung drohen:

Die Militärregierung behält sich in dieser Angelegenheit Maßnahmen gegenüber der gesamten Stadt vor.
Es muss in aller Deutlichkeit darauf aufmerksam gemacht werden, dass solche „Bubenstreiche“, wie die in letzter Zeit verübten, nicht nur auf die Übeltäter, sondern auch die ganze Stadt zurückfallen (Ausgangsbeschränkung oder Räumung von Häusern).

Die Synagoge wird renoviert und am 29. Juli 1947 wieder geweiht, allerdings schon 1948 wieder geschlossen. Die meisten jüdischen Displaced Persons sind zu diesem Zeitpunkt in das gerade gegründete Israel ausgewandert. Das Gebäude wird danach als Möbellager, Kino und Einkaufsmarkt benutzt und 1986 endgültig abgerissen, um für den Naubau der Sparkasse Platz zu machen. Mit ihr entledigte man sich in Dieburg der letzten im Alltag gegenwärtigen Spur jüdischen Lebens.

Wie jedes Jahr wird dieses Jahr in Dieburg nichts an diese Ereignisse erinnern. Zur Mahnung der Opfer des deutschen Nationalsozialismus gibt es keine offizielle Gedenkveranstaltung.

Von den in Dieburg geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen wurden von den Deutschen ermordet (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem):
Betty Altheimer (*1867)
Jettchen Arnsberg geb. Westheimer (*1877)
Julius Baer (*1918)
Albert Blum (*1917)
Johanna Blum geb. Heil (*ca. 1880)
Moritz Blum (*1864)
Toni Blum (*1909)
Zacharias Frohmann (*1873)
Heinrich Goldschmidt (*1863)
Isaak Heil (*geb. ?)
Babette Kahn geb. Neustätter (*1889)
David Kahn (*1883)
Jakob Kahn (*1922)
Johanna Kahn geb. Lorch (*1897)
Lotte Kahn (*1928)
Hermann Katz (*1876)
Ludwig Katz (*1902)
Sara Katz geb. Liebmann (*oder geb. Lehmann?, 1874)
Berta Keller geb. Fuchs (*1906 oder 1907)
Max Kraemer (*1873)
Adolf Lehmann (*1878)
Julie Lehmann geb. Karlebach (*1883)
Ida Lorch geb. Wolf (*1884)
Ilse Lorch (*1919)
Lili Lorch (*1908)
Max Lorch (*1883)
Rosa Lorch geb. Simon (*1876)
Selma Lorch (*1906)
Siegfried Lorch (*1886)
Simon Lorch (*1881 oder 1882)
Bertha Marx (*1891)
Lina Rothschild geb. Lorch (*1884)
Frieda Vogel geb. Schiff (*1885)
Regina Wiesenfelder geb. Löb (*1878)
Selig Wiesenfelder (*1877)

Quellen:

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Finde den SS-Mann! Buchmesse mal wieder

Finde den SS-Mann!Ach herrje, die Titanic kommt im Internet ja nun (endlich) mal in einem neuen Design daher. Mehr zu sehen, inhaltliche Anleihen an die Printausgabe… alles in allem eine ganz schöne Neuerung. Ich bin von der Gestaltung nicht ganz begeistert (besonders in der Farbwahl muss man noch mal etwas Arbeit stecken), dafür um so mehr von der Aktion anlässlich der Buchmesse: „Finde den SS-Mann!“, für die man sich mit einem auf der Buchmesse versteckten SS-Mann fotografieren lassen soll. Ein Spaß also für jung und alt.

Einen hässlichen Ausreißer leistete sich auch der Chef der Buchmesse, Juergen Boos, gestern Abend in der Tagesschau. Man stelle Bücher sämtlicher Kulturen und Religionen aus, egal wie unbekannt oder wenig repräsentiert sie in Deutschland seien (nicht wörtlich zitiert, da ich den Beitrag hier nicht abrufen kann), erläuterte er. Man werde deshalb, solange es nicht gegen die Gesetze der Bundesrepublik verstoße, alles ausstellen, was die jeweiligen Länder zu bieten haben (und an dieser Stelle bekam seine Art etwas etwas ziemlich trotzig-dogmatisches), egal was die Öffentlichkeit dazu meine, das sei nun mal Teil der Meinungsfreiheit. Etwas verwundert hinterließ uns dieser kleine Ausbruch schon, spielte er doch offensichtlich auf die öffentlichen Irritationen an, die ausgelöst wurden, als Iran letztes Jahr die „Protokolle der Weisen von Zion“ an seinem Stand feil bot. Die Ausstellung antisemitischer und anti-israelischer Hetze hat bei der Buchmesse ja auch seine Tradition, warum also nicht weiter so, Herr Boos?

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