Archiv der Kategorie 'heim und welt'

Sehr originell: möööp-möööp-möp-möp-möööp- möp-möp-möp-möööp-möp-möp

Da hat diese elende Nationalelf nun also gegen die polnische gewonnen. Bravo. Nun fährt also alles, was noch in der Lage ist, sich aus der Kneipe in seine halb-abbezahlte Scheißkarre rauszuschleppen im Kreis und hupt. Außer die Ampel ist rot, dann weicht die Raserei einem unangenehmen Stillstand… man kann das Unbehagen fast spüren, wenn ein Wagen wegen einer Lichtzeichenanlage zum Stillstand kommt: Das Jubeln im Innenraum lässt etwas nach, Beklommenheit ob der auferlegten Bewegungslosigkeit. „Was machen wir hier eigentlich?“ muss es da mit aller Macht doch jedem durch den Kopf donnern, der im übrigen Leben noch annähernd in der Lage ist, einen vernünftigen Gedanken zu fassen. Aber vielleicht erwarte ich von den Menschen auch zu viel.

So fahren sie jedenfalls nun und lärmen weiterhin und ich wünsche mir weiterhin mehr rote Ampeln. Groooßartig. Als kleine Erinnerung:

Robert Gernhardt: Das Elfte Gebot

Als nun der HERR niedergekommen war auf dem Feldberg, oben auf seinem Gipfel, berief er seinen Knecht Gernhardt hinauf auf den Gipfel des Berges, und Gernhardt stieg hinauf.

Da sprach der HERR: Ich bin der HERR, dein Gott, und habe seinerzeit vollkommen verschwitzt, meinem Knecht Moses das Elfte Gebot mitzugeben, als er vom Berge Sinal hinunter zum Volke stieg.

So nimm du es und geh hin und steig hinab und verkündige allem Volke das Elfte Gebot.

Und Gott redete nur diese Worte:
„Du sollst nicht lärmen.“

Und Gernhardt tat wie ihm geheißen und stieg hinab und sprach also zum Volk: Dies sind die Lärmvorschriften, die der HERR euch auferlegt hat: […]

Vergehen gegen Ohr und Seele

So du in geschlossenen Ortschaften dein Autoradio einschaltest, so sollst du die Fenster und das Verdeck deines Wagens fest verschlossen halten.

Parkt jemand seinen Wagen, so soll er den Motor im Leerlauf nicht brummen lassen.

Ihr sollt nicht hupen. […]

Todeswürdiger Lärm

So ein Mann seinen fahrbaren Untersatz frisiert, auf daß der mehr Lärm mache, so ist er unrein.

Auch der Sattel, auf dem er reitet, wird unrein.

Und er und seine Maschine sollen dein Bann verfallen.

Fährt er aber fort, auf ihr herumzudüsen, so soll er des Todes sterben. […]

Get ready to get struck down, mutherfuckers!

Die vollständige göttliche Erläuterung des elften Gebots: hier.

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1. Mai in HH: n-tv verrät uns, wer angefangen hat

Gut, dass es gewissenhafte Journalist_innen gibt, die die Verursacher der „Gewalt-Orgie“ (WELT) gestern in Hamburg eindeutig benennen können:

Die Gewalt bei den Mai-Krawallen in Hamburg ist nach Einschätzung der Polizei von den rechtsextremistischen Demonstranten ausgegangen […]

[etwas weiter unten] Die Gewalt sei von den Gegendemonstranten ausgegangen […]

Alles klar?

Bei den ganzen Krawallen darf natürlich der Regionalbezug nicht fehlen, deshalb fand ich das folgende Bild von SPON schön anzusehen:
LDK N 1488... not a wise choice.

„1488″? Das nächste Mal wohl lieber nicht in der Nähe einer Antifa-Demo parken, du Vollhorst.

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Jesus gets struck down!

Was er wohl angestellt hat?

Jesus getting struck by lightning.
[Quelle]

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Gazans hear of attack, hand out sweets

Baklava und Blumen weil wieder ein paar Juden tot sindAs word of the suicide bombing in Dimona spread, Gaza residents were treated to celebratory wreaths of flowers as well as sweets that were handed to drivers and passers-by. Gaza motorists receiving the treats and sweets also honked their horns in triumph and celebration.

Quelle

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„Es würde eine neue Intifada geben, um uns gegen die Autonomiebehörde zu wehren.“

Daniel Pipes fasst zwei aktuelle Studien zusammen, die herausfanden, dass arabische Israelis und in Ost-Jerusalem lebende PalästinenserInnen doch eigentlich ganz gerne unter der Knute der zionistischen Besatzung leben:

Zwei Umfragen der letzten Woche durch Keevoon Research, Strategy & Communications und die arabischsprachige Zeitunge As-Sennara geben repräsentative Querschnitte der israelischen Araber zur Frage des Anschlusses an die Autonomiebehörde und bestätigen, was Gheit sagt. Auf die Frage „Würden Sie es vorziehen, ein Bürger Israels oder eines neuen palästinensischen Staates zu sein?“ wollten 62 Prozent israelische Staatsbürger bleiben und 14 Prozent einem zukünftigen palästinensischen Staat angehören. Auf die Frage „Unterstützen Sie die Übergabe des Dreiecks [ein überwiegend arabischer Bereich im Norden Israels] an die palästinensische Autonomie?“ sprachen sich 78 Prozent gegen die Idee aus, 18 Prozent befürworteten sie.

Lässt man die nicht entschiedenen und ablehnenden Antworten weg, dann ist die Rate derer, die lieber zu Israel gehören wollen, fast gleich – 82 Prozent und 81 Prozent. […] Tausende palästinensische Einwohner Jerusalems, die seit Olmerts Äußerung aus Angst vor der Autonomiebehörde die israelische Staatsbürgerschaft beantragt haben, bestätigen seine Feststellung.

Das Titelzitat dieses Beitrags bringt übrigens ein Kassierer, der „den Märtyrer Saddam Hussein“ über der Kasse hängen hat, es aber trotzdem unter Fatah-Rule nicht leiden möchte.

via: Letters from Rungholt

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