Archiv für April 2008

Celebrate Spring with a Crazy Little Thing Called „Fucking Outside“

Es ist mal wieder die Zeit des Jahres, enjoy:

Jonothan CoultonFirst of May

So we went to the park together
We were walking in the midday sun
We met all kinds of people and we
We fucked everyone
We fucked a lady who sells ice cream
We fucked a man with a tan Shar Pei
Everyone who needed fucking well they
They got fucked today

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Irre in Ämtern

Würde ich folgendes von jemand x-beliebigen zu hören bekommen, würde ich es einfach als Schwachsinn abtun, zu verbuchen auf das Konto des stinknormalen Antisemitismus, der mal widerwärtig, mal widerwärtiger nur zu häufig anzutreffen ist:

Is it an irresponsible overstatement to associate the treatment of Palestinians with [the] criminalized Nazi record of collective atrocity? I think not. The recent developments in Gaza are especially disturbing because they express so vividly a deliberate intention on the part of Israel and its allies to subject an entire human community to life-endangering conditions of utmost cruelty. The suggestion that this pattern of conduct is a holocaust-in-the-making represents a rather desperate appeal to the governments of the world and to international public opinion to act urgently to prevent these current genocidal tendencies from culminating in a collective tragedy.

Richard Falk, scharf analysierend.Es kommt aber von dem designierten Sonderbeauftragten des UN-Menschenrechtsrats (UNHCR) Richard Falk, also der Person, der der UNO verbindlich und glaubhaft israelische Vergehen gegen das Menschenrecht der Palästinenser_innen berichten soll. Obwohl er sein Amt erst im Mai antreten soll, wusste er schon letzten Sommer, dass die Israelis die neuen Nazis sind. Als ob die Tatsache, dass im gegenwärtigen israelisch-palästinensischen Konflikt täglich Menschenrechte übergangen und gebrochen werden, nicht schon verwerflich genug ist, muss für die UNHCR ein zünftiger Nazi-Vergleicher her, um die Situation möglichst adäquat einzuschätzen. Am besten, wie nun geschehen, schon bevor er sich dort das erste Mal umgeschaut hat.

Was das UN-Gremium dazu gebracht hat, einen solchen Irren für den Posten zu nominieren? Vielleicht wurden die Apartheid-Vorwürfe seines Amtsvorgängers John Dugard dem Organ langsam zu dröge? Mit seiner Wahl dürfte der Menschenrechtsrat dennoch schon jetzt hoch zufrieden sein: Dem gewissenhaften Berichterstatter wurde für seine erste Erkundungsreise kein Visum gewährt. Quod erat demonstrandum!

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