„Es würde eine neue Intifada geben, um uns gegen die Autonomiebehörde zu wehren.“

Daniel Pipes fasst zwei aktuelle Studien zusammen, die herausfanden, dass arabische Israelis und in Ost-Jerusalem lebende PalästinenserInnen doch eigentlich ganz gerne unter der Knute der zionistischen Besatzung leben:

Zwei Umfragen der letzten Woche durch Keevoon Research, Strategy & Communications und die arabischsprachige Zeitunge As-Sennara geben repräsentative Querschnitte der israelischen Araber zur Frage des Anschlusses an die Autonomiebehörde und bestätigen, was Gheit sagt. Auf die Frage „Würden Sie es vorziehen, ein Bürger Israels oder eines neuen palästinensischen Staates zu sein?“ wollten 62 Prozent israelische Staatsbürger bleiben und 14 Prozent einem zukünftigen palästinensischen Staat angehören. Auf die Frage „Unterstützen Sie die Übergabe des Dreiecks [ein überwiegend arabischer Bereich im Norden Israels] an die palästinensische Autonomie?“ sprachen sich 78 Prozent gegen die Idee aus, 18 Prozent befürworteten sie.

Lässt man die nicht entschiedenen und ablehnenden Antworten weg, dann ist die Rate derer, die lieber zu Israel gehören wollen, fast gleich – 82 Prozent und 81 Prozent. […] Tausende palästinensische Einwohner Jerusalems, die seit Olmerts Äußerung aus Angst vor der Autonomiebehörde die israelische Staatsbürgerschaft beantragt haben, bestätigen seine Feststellung.

Das Titelzitat dieses Beitrags bringt übrigens ein Kassierer, der „den Märtyrer Saddam Hussein“ über der Kasse hängen hat, es aber trotzdem unter Fatah-Rule nicht leiden möchte.

via: Letters from Rungholt

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1 Antwort auf “„Es würde eine neue Intifada geben, um uns gegen die Autonomiebehörde zu wehren.“”


  1. 1 Rungholts heimliche Verehrerin 26. Januar 2008 um 22:18 Uhr

    Oh! Das ist aber eine schöne Überraschung, dich bei Lila zu entdecken! Und da ich so schnell alles überfliege, habe ich erst den Kommentar gelesen und gedacht, stimmt, habe ich auch schon gehört, bevor ich’s kapiert habe…

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